Unbehandeltes Lachs-Öl im Verdacht, Fettleibigkeits-Risiko zu erhöhen

Umweltgifte in unraffiniertem Fischöl könnten Grund für verschiedene Beschwerden sein

Eine norwegische Studie legt nahe, dass nicht-raffiniertes Fischöl verschiedene ungünstige Auswirkungen haben kann.

Unbehandeltes Fischöl von fettem Fisch wie Lachs enthält mehr Umweltgifte wie zum Beispiel PCB (Polychlorierte Biphenyle), Dioxine und Pestizide als raffiniertes Fischöl.

 

Forscher vom Nationalen Institut für Ernährungs- und Meeresfrüchteforschung (NIFES) in Bergen haben herausgefunden, dass unbehandeltes Lachs-Öl das Risiko für Fettleibigkeit erhöhen und andere ungünstige Folgen haben kann, die mit unserem Lebensstil einhergehen. In der Studie wurde Ratten unterschiedliche fettreiche Diäten verabreicht. Die Gruppe, die unbehandeltes Lachs-Öl bekam, zeigte größere ungünstige Veränderungen als die Gruppe, der Maisöl verabreicht wurde. Die Gruppe, die raffiniertes Lachs-Öl bekam, zeigte keine ungünstigen Veränderungen.

Die Resultate wurden in Zellstudien bekräftet. Hier wurde gezeigt, dass Umweltgifte die Zellen verändern. Diese Veränderungen können die ungünstigen Veränderungen in den Ratten erklären.

Inwiefern diese Resultate auf Menschen anwendbar sind, bleibt abzuwarten, so die Forscher. Zunächst einmal waren die Ölrationen, die den Ratten verabreicht wurden, groß. Zudem enthält Fisch auch Vitamine und Proteine, die bei der Prävention von solchen Veränderungen mitwirken. Auf diesem Gebiet wird weiter geforscht.

Reines Fischöl

Im Jahresbericht über Umweltgifte in Fisch und Fischprodukten 2008 der norwegischen Lebensmittelbehörde Mattilsynet wurde die Qualität unseres Omega-3-Produkts OmegaPro bestätigt: Von 21 getesteten Produkten war OmegaPro eines der reinesten Öle.