Antarktischer Krill sind kleine Krebstiere, die reich an gesunden Omega-3-Phospholipiden und Astaxanthin sind.
Krill sind krabbenähnliche, wirbellose Tiere, die der Familie der Krebse angehören. Man findet sie in allen Meeren der Welt. Krill ernährt sich von pflanzlichem und tierischem Plankton, das er entweder aus dem Wasser filtert oder von der Unterseite des Packeises abnagt.
Es gibt über 80 verschiedene Arten von Krill. Im Nordatlantik und dem Pazifik leben Meganyctiphanes norvegica und Euphausia pacifica. Im Südpolarmeer gibt es nur wenige Fische, aber viel Krill der Art Euphausia superba, dem Antarktischen Krill. Er lebt in großen Schwärmen und hat eine geschätzte Biomasse von mehr als 100 Mio. Tonnen.
Krill befindet sich am unteren Ende der Nahrungskette und hat nur einen kurzen Lebenszyklus. Dies führt dazu, dass Krill kaum Verunreinigungen enthält. Der Antarktische Krill lebt zusätzlich in einem der reinsten Wasser der Welt und ist auch deshalb nur wenigen Verunreinigungen ausgesetzt.
Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren und lebenswichtig für den Menschen. In Meerestieren finden sich besonders die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure), die viele wichtige Funktionen im Körper haben.
Omega-3-Fettsäuren können verschieden zusammengesetzt sein:
Krill beinhaltet hauptsächlich langkettiges Omega-3 in Form von Phospholipiden. Dies kann vom Körper besonders gut genutzt werden.
Krill enthält auch Astaxanthin. Astaxanthin ist ein starkes Antioxidant, das reaktive Sauerstoffverbindungen wie freie Radikale neutralisiert. Das Astaxanthin färbt das Krillöl rötlich.
Mehr oder weniger das ganze Fett, das wir zu uns nehmen, wird im Darm aufgenommen. Es wird über die Lymphen oder das Blut zur Leber transportiert, wo es weiterverarbeitet und dann zum Gehirn, dem Herz, den Muskeln oder den Fettzellen gesandt wird.
Der Omega-3-Index dient zur Feststellung, wie viele der gesunden, langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA im Körper aufgenommen wurden. Dies wird gemessen, indem man die Menge an DHA und EPA in den Zellmembranen der roten Blutkörperchen feststellt. Ein hoher Omega-3-Index ist gesund. Omega-3 in Form von Phospholipiden von Krill steigert den Omega-3-Index und wird als besonders gut vom Körper verwertbar betrachtet.
Krill enthält Enzyme, die dafür sorgen, dass er sich schnell zersetzt, wenn er gefangen wird. Es ist deshalb wichtig, eine geeignete Fangmethode anzuwenden, die dafür sorgt, dass die wertvollen Inhaltsstoffe des Krills, wie Proteine, Astaxanthin und Fettsäuren, nicht verloren gehen.
Die Antarktis ist eine der reinsten Meerregionen der Welt. 99% der Antarktis sind von Eis bedeckt. Der Kontinent ist umgeben vom Südpolarmeer, das durch die Polarfront fast zu einem geschlossenen Ökosystem gemacht wird. Die Polarfront bildet sich, wenn das kalte Wasser des Polarmeers auf das warme Wasser des Atlantiks trifft.
Der Krillfang ist streng reguliert, um eine Überfischung zu vermeiden. Und das ist auch notwendig: Angesiedelt am unteren Ende der Nahrungskette bildet Krill die Nahrungsgrundlage für viele Arten im Meer und ist deshalb ein ungemein wichtiger Faktor der dortigen Ökosysteme. Nachhaltiger Krillfang ist auch eine Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der anderen Ressourcen, die wir im Meer finden.
Der Antarktische Krill wird von der Convention for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources (CCAMLR) reguliert. Von der enormen Biomasse des Antarktischen Krills darf jedes Jahr nur ein sehr kleiner Teil gefangen werden. Der Krillfang ist nur in Gegenden erlaubt, in denen die Krillmenge berechnet wurde. Die Fangquoten werden darauf aufbauend justiert.
Seriöse Unternehmen haben beim Krillfang neutrale Beobachter des CCAMLR an Bord ihrer Schiffe, die die Einhaltung aller Regeln sicherstellen.
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