Astaxanthin

Auf Hawaii wird die Alge Haematococcus pluvialis angebaut, aus der man Astaxanthin gewinnt

Astaxanthin ist ein starkes Antioxidant, das reaktive Sauerstoffverbindungen wie freie Radikale neutralisiert und zu mehr Muskelkraft und Ausdauer beitragen kann.

Astaxanthin ist ein Wirkstoff, der aus Algen extrahiert wird. Es wird unter anderem auf dem sonnigen Hawaii kommerziell produziert.

 

Astaxanthin – Carotinoid und natürlicher Farbstoff

Astaxanthin gehört zu den Xantophyllen, einer Untergruppe der Carotinoide. Im Gegensatz zu den Carotinen, der anderen Untergruppe, bestehen Xantophylle neben Kohlenstoff und Wasserstoff auch aus Sauerstoff. Neben Astaxanthin gehören zu dieser Gruppe auch Lutein und Zeaxanthin.

Astaxanthin ist ein natürlicher Farbstoff, der unter anderem für die rötliche Färbung von Krebstieren und das Rosa im Lachs verantwortlich ist. Es wird für kommerzielle Zwecke häufig aus der Alge Haematococcus pluvialis gewonnen. Diese produziert Astaxanthin als Schutz gegen schädliche Sonneneinstrahlung. Dies ist auch der Grund, warum sie hauptsächlich in sehr sonnenreichen Gegenden wie Hawaii angebaut wird. Das Astaxanthin färbt die zuerst grüne Alge im Laufe der Zeit, bis sie bei der Ernte schließlich tiefrot ist.

Astaxanthin - eines der stärksten natürlichen Antioxidantien

Astaxanthin ist ein Antioxidant. Es hilft dem Körper, reaktive Sauerstoffverbindungen wie z.B. freie Radikale zu neutralisieren, die die Körperzellen angreifen und beschädigen. Diese Verbindungen produziert der Körper vermehrt, wenn er Belastungen wie Rauchen, UV-Strahlungen, Stress oder Alkohol ausgesetzt wird.

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Antioxidantien dienen als Schutz vor biologischer Oxidation. Daher haben sie auch ihren Namen: Anti-Oxidantien.

Die Stärke von Antioxidantien variiert beträchtlich: Astaxanthin ist ganze
6.000 mal stärker als Vitamin C und
550 mal stärker als Vitamin E,
wenn es um die Fähigkeit geht, reaktive Sauerstoffverbindungen zu entfernen.

Quelle: Singlet oxygen quenching, Yasuhiro Nishida, Eiji Yamashita and Wataru Miki, Carotenoid Science, Vol.11, 2007, 16-20.

Antioxidantien - die natürliche Verteidigung des Körpers

Antioxidantien kommen in unterschiedlichen Mengen in Obst, Gemüse, Beeren und anderen Pflanzen vor. Sie sind ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung. Der Körper nutzt sie als natürliche Verteidigung gegen reaktive Sauerstoffverbindungen wie freie Radikale, die sich in den Zellen des Körpers bilden. Der Körper verwendet Antioxidantien zur Stärkung und zum Schutz der Zellen und des Immunsystems.

Astaxanthin für die Muskeln

Viele Studien zeigen, dass Astaxanthin sehr günstige Auswirkungen auf die Muskeln hat. Es verringert die Bildung von Milchsäure und kann Muskelsteife entgegenwirken. Von Forschern durchgeführte Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass Astaxanthin zu stärkeren Muskeln und mehr Ausdauer beiträgt.

Andere Antioxidantien werden andere positive Wirkungen zugeschrieben. Lutein und Zeaxanthin reichern sich zum Beispiel im Auge an, schützen es vor UV-Strahlen und spielen eine Rolle bei der Sehkraft. Zudem können Antioxidantien auch die Feuchtigkeit und Elastizität der Haut erhöhen und so Falten und trockener Haut entgegen wirken.

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